Cyber­sicher­heit umsetzen

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10 Goldene Regeln für mehr IT-Sicherheit

Die Risiken im Internet sind vielfältig. Daher ist es wichtig vorzubeugen. Mit den nachfolgenden Tipps zeigen wir Ihnen, wo Sie ansetzen können, um einen umfassenden Schutz aufzubauen. Oder nutzen Sie sie als Checkliste.

Tipp 1: Cyber-Sicherheit ist Chefsache!
Informationssicherheit ist eine Leitungsaufgabe für die Geschäftsführung.

Tipp 2: Cyber-Resilienz erhöhen!
Bereiten Sie Ihr Unternehmen auf mögliche Vorfälle vor.

Tipp 3: Netzwerke schützen Netzwerke!
Werden Sie Mitglied in der Allianz für Cyber-Sicherheit des BSI.

Tipp 4: Managen Sie Cyber-Risiken!
Analysieren Sie die konkrete Bedrohungslage Ihres Unternehmens, setzen Sie Antivirus-Software ein und Schutzmaßnahmen um.

Tipp 5: Schützen Sie die „Kronjuwelen“!
Analysieren Sie vorhandene Daten und klassifizieren Sie diese nach Wichtigkeit. Die wertvollsten Daten sollten auch den höchsten Schutz genießen.

Tipp 6: Sichern Sie Ihre Zugänge!
Verwenden Sie starke Passwörter und nutzen Sie die zwei-Faktor-Authentifizierung.

Tipp 7: Sichern Sie Ihre Daten!
Legen Sie Sicherungskopien Ihrer Daten an und testen Sie die Backups regelmäßig auf Funktionalität.

Tipp 8: Die Mitarbeiter mitnehmen und regelmäßig schulen!
Sensibilisieren und schulen Sie regelmäßige die Mitarbeiter zu aktuellen IT-Sicherheitsthemen.

Tipp 9: Updates sofort aufspielen!
Sorgen Sie dafür, dass von den Herstellern bereitgestellte Sicherheitsupdates schnellst möglich eingespielt werden.

Tipp 10: Verschlüsselung sollte der Normalfall werden!
Verschlüsseln Sie Daten auf mobilen Geräten

Weitere Infobox (falls inhaltlich notwendig)

Modularisierung des IT-Grundschutzes
nach dem 4-Stufenplan

Die Basis dieses IT-Grundschutz-Profils bilden ausgewählte Bausteine und Anforderungen aus dem IT-Grundschutz-Kompendium des BSI (Edition 2018), die von den im Workshop beteiligten ExpertenInnen aus Handwerksorganisationen als handwerksrelevant bewertet wurden. Durch die Umsetzung dieser Anforderungen soll das Informations-Sicherheitsniveau eines Betriebes signifikant erhöht werden.

Die Handwerkorganisationen HPI, KOMZET IT-Sicherheit  und ZDH-ZERT, einigten sich darauf, dass die Prüfung und Nachweisführung des IT-Grundschutzes im Handwerksbetrieb in verschiedenen Anforderungsstufen erfolgen kann:

Stufe 0: Fundament

Stufe 1: Einsteiger

Stufe 2: Fortgeschrittene

Stufe 3: Profi

Durch die aufeinander aufbauenden Stufen mit Prüfung und Nachweisführung erhalten die Handwerksbetriebe eine praktikable Möglichkeit, den IT-Grundschutz Schritt für Schritt umzusetzen und in der letzten Stufe die Basis-Absicherung nach IT-Grundschutz zu erreichen.

Zur Umsetzung dieses Stufenmodells haben die Vertreter der Handwerksorganisation im ersten Schritt den Anforderungskatalog (Bausteine und Anforderungen) der Stufe 1 Einsteiger auf Basis des IT-Grundschutzkompendiums des BSI (Edition 2020) definiert und ein Programm zur Prüfung und Nachweisführung des IT-Grundschutz-Profils für Handwerksbetriebe entworfen. Dieses Programm beinhaltet den Ablauf des Prozesses von der Anfrage eines Betriebes für eine Konformitätsbescheinigung nach dem IT-Grundschutz-Profil für Handwerksbetriebe bis hin zur Erstellung und Aufrechterhaltung des Nachweises. Die notwendigen Dokumente zur Beantragung der Konformitätsbescheinigung sind Gegenstand dieser Broschüre.

Basierend auf der Konformitätsbescheinigung kann nach Durchlaufen aller vier Stufen eine Testierung der Basisabsicherung nach IT-Grundschutz und darauf aufbauend eine ISO 27001 Zertifizierung auf Basis von IT-Grundschutz erlangt werden.

Das Modul (Fundament) betrachtet grundlegende Sicherheitsanforderungen, die in kleine Betrieben umgesetzt werden müssen.
Basierend auf der Konformitätsbescheinigung kann nach Durchlaufen aller vier Stufen eine Testierung der Basisabsicherung nach IT-Grundschutz und darauf aufbauend eine ISO 27001 Zertifizierung an.

Hier können Sie das IT-Grundschutz-Profil „Fundament“ für Handwerksbetriebe sowie als Auszug daraus die „Muster-Sicherheitsleitlinie und Checklisten“ herunterladen:

Das erste Modul (Einsteiger) betrachtet grundlegende Sicherheitsanforderungen, die auch in kleine Betrieben umgesetzt werden können.
Basierend auf der Konformitätsbescheinigung kann nach Durchlaufen aller vier Stufen eine Testierung der Basisabsicherung nach IT-Grundschutz und darauf aufbauend eine ISO 27001 Zertifizierung an.

Hier können Sie das IT-Grundschutz-Profil für Handwerksbetriebe herunterladen: 

Das Modul Fortgeschrittene betrachtet zusätzliche grundlegende Sicherheitsanforderungen, die auch in kleinen Betrieben umgesetzt werden können.
Basierend auf der Konformitätsbescheinigung kann nach Durchlaufen aller vier Stufen eine Testierung der Basisabsicherung nach IT-Grundschutz und darauf aufbauend eine ISO 27001 Zertifizierung an.

Das Modul Profi betrachtet grundlegende Sicherheitsanforderungen, die auch in kleinen Betrieben umgesetzt werden können. Basierend auf der Konformitätsbescheinigung kann nach Durchlaufen aller vier Stufen eine Testierung der Basisabsicherung nach IT-Grundschutz und darauf aufbauend eine ISO 27001 Zertifizierung an.

Weitere Infobox (falls inhaltlich notwendig)

Ansprechpartner

Jürgen Schüler
Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
Projektmitarbeiter
Cybersicherheitsexperte

Tel. +49 175 290 4618
E-Mail schueler@bvs-kmu.de
www.bvs-kmu.de

Ein Plan für den Notfall erstellen

Die konkreten Maßnahmen zur Bewältigung eines Cyber-Angriffs können nicht pauschalisiert werden. Stattdessen müssen die individuellen Rahmenbedingungen – wie die IT-Infrastruktur vor Ort, Art des Angriffs und Zielsetzungen der Organisation betrachtet werden.

Sie sind Opfer eines Angriffs geworden? Die IT-Notfallkarte des BSI hilft Ihnen bei den ersten Maßnahmen. Drucken Sie sich die IT-Notfallkarte aus und halten Sie sie griffbereit – falls der Ernstfall eintritt.

Das BSI hat einen Maßnahmenplan mit Fragen entwickelt, die Sie sich im Ernstfall stellen sollten.

Was sind die wichtigsten Daten und Systeme, die es zu schützen gilt?

Was sind potenzielle Angriffsstellen in meinem Betrieb?

Was sind die geeigneten Maßnahmen?

Funktionieren die getroffenen Schutzmaßnahmen?

Wie verhalte ich mich im Ernstfall?

Wie werden ich nach enem Angriff wieder geschäfts- und handlungsfähig?

Da die Art der Angriffe komplex sind und sich ständig weiterentwickeln, dient diese Übersicht der TOP 12 Maßnahmen bei Cyber-Angriffenals eine Orientierung und gibt erste allgemeingültige Impulse bzw. Hilfestellungen für Reaktionen auf einen Vorfall. Die Maßnahmenübersicht richtet sich an IT-Verantwortliche und Administratoren – in erster Linie in kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Liste ist nicht abschließend und wird sukzessive weiterentwickelt. Die Priorität der aufgeführten und möglicher weiterer Maßnahmen sind individuell in Ihrer Organisation festzulegen.

Wenn Sie in Ihrer Organisation zusätzliches externes Know-how benötigen, finden Sie im Maßnahmenkatalog zum Notfallmanagement Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Ansprechpartnern.

Die folgende Checkliste „Richtig handeln im Notfall“ zeigt, was Sie im Notfall tun sollten und wie Sie gut für eine Notfall-Situation gewappnet sind.

Weitere Infobox (falls inhaltlich notwendig)

Ansprechpartner

Stephan Blank
Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk

Tel. +49 30 20619 268
E-Mail blank@zdh.de